Von 9. Juli bis 9. August verwandelt sich das Wiener Arsenal im Rahmen des ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival erneut in einen internationalen Treffpunkt für alle, die Tanz nicht nur erleben, sondern selbst ausprobieren möchten.
Über 250 Workshops mit 150 renommierten Dozent:innen aus aller Welt laden dazu ein, unterschiedlichste Tanzstile kennenzulernen – von Ballett und zeitgenössischem Tanz über Afro Fusion und brasilianischen Samba bis hin zu Qi Gong, Folk & Roll oder Krumping.
Tanz erleben und Neues entdecken
Einen Monat lang steht das Wiener Arsenal ganz im Zeichen der Bewegung. In elf Studios finden täglich Workshops für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis statt. Ob klassische Technik, Improvisation oder experimentelle Formate – das vielseitige Programm bietet Raum, neue Ausdrucksformen kennenzulernen und den eigenen Körper aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben.
Zu den besonderen Höhepunkten zählt Anastasia Stoyannides mit ihrem Workshop Hatha Yoga Bien Tempéré. Atem, Meditation und bewusste Ausrichtung stehen dabei im Mittelpunkt und eröffnen einen entschleunigten Zugang zu Bewegung und Körperwahrnehmung.

Neue Perspektiven auf Bewegung
Wie sich Tanz und Technologie begegnen können, erforscht Silke Grabinger in Extended Bodies – new technologies. Gemeinsam mit den Teilnehmenden entstehen neue Verbindungen zwischen Körper, Raum und Robotik.
Karen Nelson und Nica Portavia widmen sich in Faking it with Gravity der Contact Improvisation. Berührung, Gewicht und Vertrauen werden dabei zu den zentralen Elementen eines gemeinsamen tänzerischen Dialogs.
Tradition trifft Streetdance
Mit Folk & Roll holen Simon Mayer und Vera Rosner traditionelle Tänze aus alten Zuschreibungen heraus und interpretieren sie als offenes, generationenübergreifendes Miteinander neu.
Andrew Champlin vermittelt in Ballet for Contemporary Dancers die Grundlagen des klassischen Balletts als musikalisches und körperfreundliches Training. Kraftvoll und energiegeladen geht es hingegen bei Jr Maddripps Krumping-Workshop zu, in dem rohe Emotionen und präzise Bewegungen zu einer ausdrucksstarken Tanzsprache verschmelzen.

Kreativität ohne Grenzen
Auch Popkultur, Zirkus und körperliche Selbstermächtigung sind Teil des Workshopprogramms. Lilach Pnina Livne verwandelt im TikTok Club bekannte Internet-Tänze in eine kreative Praxis zwischen Intimität und Selbstbestimmung.
Verena Schneider und Arne Mannott verbinden in circus arts X dance Tanz, Zirkus und Performance und erforschen Balance, Risiko und Virtuosität als choreografische Werkzeuge. Marija Malenica wiederum nutzt in If not now – when?: Dare Camp Weekend Boxen als körperliche Praxis, um Präsenz, Fokus und die eigenen Grenzen bewusst auszuloten.
Tanzen, lernen und verweilen
Viele Workshops sind speziell für Einsteiger ohne Vorkenntnisse konzipiert, andere richten sich an erfahrene Tänzer und Profis. Die Klassen finden unter der Woche einmal täglich sowie an Wochenenden in jeweils zwei Einheiten statt.
Mit elf Studios, einer Cafeteria, einem Pool und großzügigen Aufenthaltsbereichen bietet das Wiener Arsenal ideale Bedingungen, um zwischen den Workshops zu entspannen, anderen beim Tanzen zuzusehen und die besondere Festivalatmosphäre zu genießen.
Alle Workshops und weitere Informationen gibt es unter www.impulstanz.com.
Gewinnspiel
Wir verlosen 1×2 Workshop-Plätze für einen ImPulsTanz-Workshop nach Wahl (nach Verfügbarkeit).


