Ein Charity-Abend mitten in Wien zeigte, wie modern Zusammenhalt aussehen kann: ungekünstelt, herzlich und mit genau der richtigen Mischung aus Haltung, Humor und Hoffnung.
Ein Abend, der mehr wollte als Applaus
Charity kann vieles sein – berührend, wichtig, manchmal auch erwartbar. Der Abend im Seven Concept Space in der Wiener Kirchengasse bewies jedoch, dass soziales Engagement heute auch anders aussehen darf: zeitgemäß, offen und nahbar. Gemeinsam luden der Verein Tralalobe rund um Geschäftsführer Andreas Diendorfer sowie die Gründer Michi Klein, Jacky Radatz, Thomas Zedrosser und Helmuth Unger mit Judith Raunig, Psychologin und Gründerin von Wunderwege, sowie der PR-Agentur VIBE Vienna zu einem Charity-Abend, bei dem nicht das Event selbst im Mittelpunkt stand – sondern die Menschen, für die es gedacht war.
Hilfe, die direkt ankommt
So standen Mittelpunkt die gemeinsamen Projekte von Tralalobe und Wunderwege. Der Erlös fließt in psychotherapeutisch-erlebnispädagogische Programme für Kinder und Familien in herausfordernden Lebenssituationen sowie in Sportwochen für geflüchtete Kinder. Programme, die nicht nur Unterstützung bieten, sondern vor allem eines schaffen: Momente von Normalität, Freude und Hoffnung.
Wo Haltung auf Wiener Lebensgefühl trifft
Rund 120 Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Society folgten der Einladung in den stilvollen Space im siebten Bezirk. Darunter bekannte Persönlichkeiten wie Star-Gastronom Bernd Schlacher, Schauspieler Max Ortner, Sängerin Samira Dadashi, Modedesigner Nicolas Dudek und Peter Legat, Frontman von Count Basic. Doch trotz prominenter Namen blieb die Atmosphäre angenehm unprätentiös. Keine Bühne für Eitelkeiten – vielmehr ein Raum für Begegnung und gemeinsames Handeln.

Kunst, die doppelt wirkt
Auch zahlreiche Künstler:innen unterstützten den Abend und stellten Werke für den guten Zweck zur Verfügung. Mit dabei: Petra von Kazinyan, Teresa Grandits, Martin Tardy, Sasha Knezevic, Spencer Chalk-Levy, Ida Jesenbergerund Stefan Kokovic. Ein schönes Zeichen dafür, dass Kreativität nicht nur inspirieren, sondern auch konkret helfen kann.
Schmäh statt Schwere
Durch den Abend führte Peter L. Eppinger – charmant, humorvoll und mit genau dem richtigen Gespür für Ton und Timing. Sein Wiener Schmäh sorgte dafür, dass der Abend nie pathetisch wurde, sondern genau jene Leichtigkeit behielt, die große Themen manchmal brauchen.

Ein Abend, der nachwirkt
Für kulinarische Highlights sorgten Almdudler und Rauch mit Erfrischungen, Unger & Klein mit ausgewählten Weinen und Jacky Radatz mit feinen Schmankerln. Den passenden Rahmen ermöglichten Klaus und Michi Ehrenfried, die den Seven Concept Space für den guten Zweck zur Verfügung stellten. Was bleibt, ist mehr als ein gelungener Abend. Es bleibt die Erinnerung daran, dass Zusammenhalt manchmal ganz unspektakulär beginnt – mit offenen Türen, offenen Herzen und Menschen, die einfach machen.




