Voluminöser Strick, fließendes Tailoring und Farben wie direkt aus einem Pariser Herbstmorgen: Für die neue Style Icon Collection von Peek & Cloppenburg kuratiert Model und Creative Vera van Erp eine Garderobe, die nicht jedem Trend folgen will – und gerade deshalb so modern wirkt.
Paris, ein Baguette und der perfekte Herbstlook
Ein früher Morgen in Paris. Die Straßen noch ruhig, das erste Baguette bereits unter dem Arm, der Mantel lässig übergeworfen. Nichts wirkt lange geplant und trotzdem sitzt jedes Detail. Genau dieses „Je ne sais quoi“ bildet die Kulisse für die neue Style Icon Collection curated by Vera van Erp.


„Living Authentic“ lautet der Gedanke dahinter. Gemeint ist Mode, die nicht nach wenigen Monaten aus der Garderobe verschwindet, sondern mit der Zeit immer persönlicher wird. Hochwertige Materialien, markante Formen und wandelbare Pieces ersetzen kurzlebige Hypes. Der Look folgt keiner fertigen Formel, sondern der eigenen Intuition.
Für Vera van Erp ist der Herbst ohnehin „the chicest season“. Verständlich, schließlich beginnt jetzt jene Zeit, in der Kleidung wieder richtig interessant wird. Lagen treffen aufeinander, Materialien erzeugen Kontraste und ein Pullover kann die gesamte Silhouette verändern. Anziehen wird zum Styling – endlich wieder.
Mode, die Persönlichkeit zeigt
Vera van Erp arbeitet seit mehr als zehn Jahren international als Model und ist darüber hinaus als Stylistin und Art Direktorin tätig. Ihr Blick auf Kleidung entstand damit nicht nur vor der Kamera, sondern auch dahinter.
„For me fashion is a tool of self discovery and expression“, sagt sie. Mode wird für sie zum Mittel, die eigene Persönlichkeit zu entdecken und sichtbar zu machen. Nicht der neueste Trend entscheidet, was funktioniert, sondern das Gefühl für Proportionen, Materialien und Kombinationen.
Diese Haltung prägt die gesamte Capsule Collection. Maskuline Schnitte stehen neben weichen Linien, sportive Elemente treffen auf elegantes Tailoring. Die einzelnen Teile wirken selbstbewusst, lassen ihrer Trägerin aber genügend Raum, daraus etwas Eigenes zu machen.

Layering, aber mit Haltung
Im Zentrum stehen Silhouetten, die sich nicht brav an eine einzige Linie halten. Ein fließender Hosenanzug bekommt durch voluminösen Strick mehr Spannung, eine weite Cargo Pant wirkt neben einem präzise geschnittenen Oberteil plötzlich elegant. Genau diese Gegensätze geben den Looks ihre moderne Selbstverständlichkeit.
Besonders stark ist das dunkelgraue Karo-Duo aus einer Bluse mit asymmetrischem Stehkragen und einer Hose im entspannten Barrel-Cut. Klassisches Tailoring wird hier nicht neu erfunden, aber deutlich lockerer gedacht. Die weite Cargo Pant in Marine bringt eine sportive Note ins Spiel, während die Aviator Jacket in Grey Melange jene unkomplizierte Coolness liefert, für die ein Look sonst gern sehr viel Mühe vortäuscht.


Das Schöne daran: Die Teile müssen nicht als Komplett-Look getragen werden. Jedes Piece lässt sich herauslösen, neu kombinieren und an unterschiedliche Stimmungen anpassen. Heute Karo von Kopf bis Fuß, morgen nur die Hose mit T-Shirt und Mantel. Eine Garderobe darf schließlich mehrere Versionen einer Persönlichkeit kennen.
Strick wird zum Statement
Wenn der Herbst ein Material hätte, wäre es vermutlich Wolle. In Veras Auswahl darf sie jedoch mehr sein als eine gemütliche Begleitung für kalte Tage. Die Pullover spielen mit Volumen und verändern dadurch den gesamten Auftritt.
Ein boxy geschnittener Zopfstrickpullover aus reiner Wolle kommt in Senfgelb und Marine. Der voluminöse Rollkragenpullover in Schlamm setzt dagegen auf eine besonders ruhige, fast skulpturale Form. Beide zählen zu Veras persönlichen Favoriten und zeigen, wie modern Strick wirken kann, wenn er nicht eng anliegt, sondern bewusst Raum einnimmt.
Zu weiten Hosen entsteht eine lässige Silhouette, zu einem geraden Rock ein reizvoller Kontrast. Der Schlüssel liegt im Gleichgewicht: weich, aber nicht formlos; großzügig, aber niemals schwer.

Die neuen Töne des Herbstes
Auch die Farbwelt verzichtet auf laute Effekte. Schlamm, tiefes Navy und Grey Melange bilden die Basis der Kollektion. Senfgelb taucht dazwischen wie ein warmer Lichtstrahl auf und macht gedeckte Kombinationen sofort interessanter.
Die Nuancen lassen sich mühelos miteinander verbinden und wirken dabei deutlich raffinierter als das übliche Schwarz-in-Schwarz. Besonders das Zusammenspiel aus Grau, Marine und dem erdigen Schlammton verleiht den Looks jene unaufgeregte Eleganz, die in Paris bekanntlich beinahe als eigene Disziplin gilt.


Hochwertige Wollqualitäten unterstreichen den zeitlosen Ansatz. Die Strick-Highlights bestehen aus 100 Prozent Wolle, während Woll- und Viskoseanteile den Tailoring-Pieces ihren fließenden Fall geben. Stoffe sollen hier nicht nur gut aussehen, sondern Bewegung zulassen und sich selbstverständlich in den Alltag einfügen.
Der beste Trend? Der eigene Stil
Die Style Icon Collection will keine neue Uniform vorgeben. Sie liefert vielmehr die Bausteine für eine Garderobe, die sich nicht jede Saison neu erfinden muss. Ein starker Pullover, eine außergewöhnlich geschnittene Hose, eine Jacke, die selbst über einem weißen T-Shirt funktioniert – manchmal braucht es nicht mehr, um einen Look interessant zu machen.
„Living Authentic“ bedeutet deshalb auch, modische Entscheidungen nicht permanent erklären zu müssen. Wenn sich eine Kombination richtig anfühlt, ist sie meistens richtig. Und vielleicht ist genau diese Gelassenheit das berühmte „Je ne sais quoi“, nach dem alle suchen.

Die Style Icon Collection curated by Vera van Erp ist ab 8. Oktober 2026 in ausgewählten Stores von Peek & Cloppenburg sowie online unter peek-cloppenburg.at erhältlich.


