Vergebung ist so viel wichtiger, als uns oft bewusst ist. Wenn wir anderen lange etwas nachtragen, wirkt sich das schlussendlich vor allem auf uns selbst und unsere Energie aus. Ohne es zu bemerken, geben wir dieser Person oder einer vergangenen Situation immer wieder einen Teil unserer Kraft ab.
Warum das so ist, lässt sich gut mit dem Netz einer Spinne vergleichen. Eine Spinne webt ihr Netz aus vielen einzelnen Fäden. Sie fokussiert sich auf einen Punkt und spinnt genau dorthin einen neuen Faden.
Wohin der Fokus geht, fließt Energie
Ähnlich verhält es sich mit unserer Aufmerksamkeit. Richten wir unseren Fokus immer wieder auf eine bestimmte Situation, fließt auch immer wieder Energie dorthin. Je mehr Raum wir etwas geben, desto stärker wird dieser unsichtbare Faden.
Hat uns jemand in der Vergangenheit verletzt und ist noch immer Groll gegenüber dieser Person da, bleibt auch die Verbindung bestehen. Es entsteht ein sogenanntes „Energieleck“, durch das immer wieder Kraft verloren geht.
Vergebung kann dabei helfen, diesen Faden loszulassen und die eigene Energie zurückzuholen. Gleichzeitig verändert sich die innere Haltung: Schwere darf gehen und es entsteht wieder mehr Raum für Leichtigkeit, Positivität und Neues.
Römische Kamille für ein offenes Herz
Eine Pflanze, die diesen Prozess unterstützen kann, ist die Römische Kamille. Ihr Pflanzenspirit steht für Vergebung und hilft dabei, Stolz hinter sich zu lassen – nicht für jemand anderen, sondern zum eigenen Wohl.
Ein Topf Römische Kamille auf Balkon oder Terrasse kann bereits eine schöne Möglichkeit sein, ihre Energie bewusst in die Nähe zu holen. Auch die getrockneten Blüten können als kleiner Begleiter getragen werden und daran erinnern, das Herz wieder ein Stück weiter zu öffnen.
Denn Vergebung bedeutet nicht, gutzuheißen, was geschehen ist. Sie bedeutet, sich selbst nicht länger daran festzuhalten. Und genau deshalb ist Vergebung in Wahrheit ein Akt der Selbstliebe.



