Die Keksausstecher haben vor Weihnachten noch einen Auftritt: Mit Sternen, Herzen und Kreisen bekommt die Halloween-Deko ein hübsches Update. Und anschließend wandert ein kleiner Kürbis sogar in die Badewanne.
Die Backlade wird zur Bastelstation
Ein schiefer Zahn gehört zum klassischen Kürbisgesicht fast schon dazu. Wer es etwas dekorativer mag, setzt dieses Jahr auf ein kleines Lichterkunstwerk. Sterne rundherum, ein Band aus Kreisen oder einzelne Herzen wirken auch nach Halloween noch schön vor der Haustür. Der überraschende Helfer wartet zwischen Nudelholz und Backpapier.
Zunächst braucht der Kürbis eine ausreichend große Öffnung, durch die Kerne und Fasern mit einem stabilen Löffel entfernt werden. Eine abwaschbare Unterlage fängt die klebrigen Überreste auf. Die Innenwand anschließend möglichst gleichmäßig ausschaben.

Dann kommt eine robuste Metall-Ausstechform zum Einsatz. Schlichte Motive eignen sich besser als filigrane Figuren. Den Kürbis rutschfest ablegen, die Form an einer möglichst ebenen Stelle ansetzen und mit einem Hammer behutsam einklopfen. Die Finger bleiben außerhalb des Schlagbereichs. Das gelöste Stück mit einem Löffel nach innen drücken und durch die große Öffnung herausnehmen. Festsitzende Teile nicht mit den Fingern gewaltsam lösen. Der Vorteil liegt in den gleichmäßigen Konturen; das Aushöhlen bleibt Handarbeit.

Weniger Fratze, mehr Funkeln
Für einen ruhigen Look reicht eine einzige Form, die sich mit etwas Abstand wiederholt. Unterschiedlich große Sterne dürfen dagegen locker über die Oberfläche wandern. Vor dem Loslegen hilft eine kleine Skizze auf Papier, damit genügend Platz zwischen den Motiven bleibt. Ein LED-Licht im Inneren bringt das Muster zum Leuchten. Dazu passen schlichte Windlichter und ein paar kleine, ungeschnitzte Kürbisse. So wird aus der Halloween-Bastelei eine herbstliche Dekoration mit erstaunlich wenig Hang zum Horror.
Und wer mit einem Kürbis baden gehen will …
… lässt das Schnitzwerkzeug liegen und dreht den Wasserhahn auf. In der Halloween-Kollektion 2026 von Lush übernimmt „Punkin Pumpkin“ die herbstliche Dekoration der Wanne: Die Badebombe mit Kürbispulver duftet nach Zimt, Limette und süßer Wildorange und bringt Farbe ins Wasser.


Einen doppelten Auftritt hat „Pumpkin Tealight“. Der kleine Kürbis dient zunächst als Duftobjekt, das mit einem Teelicht leuchtet und Orangenaromen verströmt. Nach dem Abkühlen und Entfernen des Teelichts darf die Hülle als Badebombe ins Wasser. Erst Herbststimmung im Wohnzimmer, dann ab in die Wanne – ziemlich vielseitig für jemanden, der nur einen Gesichtsausdruck beherrscht.


