Schwingender Ponytail, glänzende Hollywood-Wellen oder eine Mähne mit großer Geste: Zwischen Weihnachtsdinner und Silvester darf das Styling etwas mehr Aufsehen erregen. Die schönsten Ideen für einen festlichen Auftritt – und kleine Nachhilfen, wenn Länge oder Fülle fehlen.
Ein guter Grund, sich aufzubrezeln
Das Samtkleid wartet auf seinen Einsatz, die Statement-Ohrringe sind ausnahmsweise nicht im Schmuckkästchen verschollen, und selbst der sonst so vernünftige Lidstrich zeigt sich ausgehfreudig. Fehlt noch die Frisur. Die bekommt zwischen Familienessen und Jahreswechsel ihre eigene Einladung zum Feiern: mal mit weichen Wellen, mal glatt und glänzend, mal lässig zusammengebunden. Entscheidend ist das Zusammenspiel mit dem Outfit. Zum hochgeschlossenen Kleid wirken hochgesteckte Haare besonders schön, ein schlichter Smokingblazer verträgt eine großzügige Portion Hollywood.
Hollywood hat heute frei
Große, gleichmäßige Wellen, die über eine Schulter fallen, bringen selbst ins heimische Wohnzimmer ein wenig Premierenstimmung. Für den klassischen Schwung werden die Strähnen mit dem Lockenstab in dieselbe Richtung gedreht, vollständig auskühlen gelassen und anschließend vorsichtig ausgebürstet. Ein tiefer Seitenscheitel gibt dem Ganzen jene elegante Asymmetrie, die zu schulterfreien Oberteilen besonders gut aussieht. Dazu ein einzelner auffälliger Ohrclip auf der freigelegten Seite – und die Bescherung kann kurz warten.

Der Pferdeschwanz hat Abendpläne
Mit glatt angelegtem Ansatz und schwungvollen Längen lässt der Ponytail seine Sportstunden-Vergangenheit ziemlich souverän hinter sich. Hoch angesetzt wirkt er selbstbewusst und passt zu klar geschnittenen Kleidern; tief im Nacken gebunden bekommt er eine ruhigere, elegante Note. Eine schmale Strähne um das Haargummi sorgt für einen sauberen Abschluss. Die Spitzen dürfen sich leicht nach außen drehen oder in einer weichen Welle auslaufen. Praktischer Nebeneffekt: Beim Silvestertanzen bleibt das Gesicht frei.

Mehr Mähne, bitte
Manchmal steht zwischen Stylingidee und Spiegelbild schlicht die eigene Haarmenge. Für zusätzliche Länge oder dichtere Spitzen können professionell eingearbeitete Echthaartressen eine Option sein. Dabei zählt vor allem, dass Farbe und Struktur zum Eigenhaar passen. Die GL Weft Linea von Great Lengths gibt es beispielsweise neben Natural Straight auch mit sanfter Bewegung sowie in stärker gewellten und lockigen Varianten. So lässt sich die Ergänzung auf die natürliche Textur abstimmen.
Bei mehrdimensionalen Haarfarben lohnt zudem ein genauer Blick auf die Nuancen: Sanfte Übergänge, etwa bei den sogenannten Melted Colours, greifen den Charakter von Balayage auf. Die Tressen werden im Salon mit silikonbeschichteten Microringen befestigt. Je nach Haarstruktur und Pflege steht nach vier bis acht Wochen das Hochsetzen an. Ein wenig Terminplanung gehört zum großen Auftritt also dazu.

Glatt mit glänzenden Aussichten
Lange, gerade fallende Haare haben neben Pailletten und üppigem Schmuck ihren besonderen Reiz: Ihre klare Linie lässt dem restlichen Styling Raum. Ein präziser Mittelscheitel und hinter die Ohren gelegte Seiten reichen dafür oft schon aus. Hitzeschutz kommt vor dem Glätteisen zum Einsatz, ein sparsam dosiertes Glanzprodukt anschließend in Längen und Spitzen. Gerade bei diesem reduzierten Look machen gepflegte Enden den Unterschied. XXL ist eine Möglichkeit, ein akkurat gestylter Bob funktioniert ebenso.
Eine Schleife geht noch
Für ein Weihnachtsessen mit Strick und Seidenrock darf es etwas verspielter werden. Locker zurückgenommene Seitenpartien, am Hinterkopf mit einem Samtband gebunden, lassen Wellen und Locken offen fallen und halten trotzdem einzelne Strähnen aus dem Gesicht. Tiefes Bordeaux wirkt zu Creme besonders schön, Schwarz gibt auch einem romantischen Kleid eine erwachsenere Note. Bei kurzen Haaren übernimmt eine seitlich gesetzte Schmuckspange den festlichen Akzent. Der Christbaum muss schließlich nicht den gesamten Glanz allein tragen.


