Loslassen, annehmen und wieder mehr auf die eigene Intuition hören: Der Herbst erinnert daran, dass nicht immer alles kontrolliert werden muss. Warum gerade jetzt Vertrauen eine besondere Rolle spielt – und Lavendel dabei zum pflanzlichen Begleiter werden kann.
Loslassen, was nicht kontrolliert werden muss
Der Herbst erinnert uns daran, dass wir nicht immer alles selbst in der Hand haben müssen. Diese Jahreszeit lädt uns ein, Kontrolle, Erwartungen und den Druck, ständig etwas tun zu müssen, loszulassen und dem Leben wieder ein Stück mehr zu vertrauen.
Gleichzeitig dürfen wir lernen, das Gute, das uns begegnet, wirklich anzunehmen – Hilfe, Chancen, Fülle und all die kleinen Geschenke, die wir sonst so schnell zurückweisen. Aus dem Gedanken „Oh, das kann ich nicht annehmen“ darf ein einfaches „Danke“ werden.
Der eigenen Intuition vertrauen
Außerdem ist es im Herbst essenziell, die eigene Intuition bewusst wahrzunehmen, nach ihr zu handeln und sich daran zu erinnern, dass wir unseren eigenen Gaben vertrauen dürfen.
Es geht nicht immer darum, für alles eine rationale Erklärung oder einen perfekten Plan zu haben. Manchmal darf auch das eigene Gefühl den Weg weisen – und das Vertrauen entstehen, dass nicht jeder nächste Schritt bereits im Voraus bekannt sein muss.
Lavendel als Begleiter für mehr Vertrauen
Eine Pflanze, die uns vor allem dabei hilft, uns selbst und dem Leben mehr zu vertrauen, ist Lavendel. Er lädt uns ein, uns zurückzulehnen, und kann dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen, wenn sich Unruhe, Angst, Ungeduld oder Unsicherheit breitmachen.
Ich verwende sehr gerne etwas getrockneten, gemahlenen Lavendel als Zusatz in meinem morgendlichen Cacao – vor allem an Tagen, an denen viel ansteht und ich mich innerlich unruhig fühle. Doch meine liebste Anwendung ist das ätherische Öl des Echten Lavendels (Lavandula angustifolia). Einige bewusste Atemzüge mit seinem Duft helfen mir dabei, mich zu zentrieren, wieder bei mir anzukommen und zur Ruhe zu finden.
Manchmal beginnt Veränderung eben nicht damit, dass wir mehr tun, sondern damit, dass wir loslassen, wieder zu uns zurückfinden und empfangen.



