Österreichs schönste Bergseen

Kristallklares Wasser, beeindruckende Gipfel und Naturidylle pur: Österreichs Bergseen zählen zu den schönsten Naturschätzen Europas. Ob für eine Wanderung, eine Abkühlung an heißen Sommertagen oder einfach zum Genießen der spektakulären Aussicht – viele dieser Seen wirken wie aus einem Bilderbuch. Neben bekannten Klassikern gibt es auch versteckte Juwelen, die man vielleicht noch nicht entdeckt hat.


Achensee – Tirols Fjord der Alpen

Der Achensee gilt als einer der schönsten Seen Österreichs. Eingebettet zwischen Karwendel- und Rofangebirge beeindruckt er mit türkisblauem Wasser und einer Kulisse, die an skandinavische Landschaften erinnert. Besonders beliebt sind Wanderungen entlang des Ufers, Schifffahrten oder Wassersportaktivitäten wie Segeln und Stand-up-Paddling. Wer die Ruhe sucht, sollte den See früh morgens oder außerhalb der Hauptferienzeiten besuchen.

Seebensee – Das Fotomotiv schlechthin

Der Seebensee in Tirol gehört zu den meistfotografierten Bergseen des Landes. Das glasklare Wasser spiegelt die umliegenden Gipfel nahezu perfekt wider und bietet ein beeindruckendes Panorama. Die Wanderung zum See ist auch für geübte Familien gut machbar und wird mit einer der schönsten Aussichten der Alpen belohnt. Besonders spektakulär präsentiert sich der Seebensee in den frühen Morgenstunden.

© Christian Pulfrich

Schiederweiher – Oberösterreichs Naturjuwel

Oft als einer der schönsten Plätze Österreichs bezeichnet, liegt der Schiederweiher idyllisch im Nationalpark Kalkalpen. Obwohl es sich streng genommen um einen künstlich angelegten Weiher handelt, wirkt die Landschaft vollkommen natürlich. Die Spiegelungen der Berge im ruhigen Wasser schaffen eine nahezu märchenhafte Atmosphäre. Ideal für Spaziergänge, Naturfotografie und entspannte Stunden in der Natur.

Grüner See – Ein Wunder der Natur

Der Grüne See in der Steiermark ist für seine einzigartige Farbe weltbekannt. Im Frühjahr, wenn Schmelzwasser aus den Bergen den Pegel steigen lässt, verwandelt sich die Umgebung in eine faszinierende Unterwasserlandschaft. Je nach Jahreszeit verändert sich das Erscheinungsbild des Sees deutlich. Wer das intensive Grün erleben möchte, sollte einen Besuch zwischen Mai und Juni planen.

© Georgiy Shalamov

Lünersee – Hochgebirgsidylle in Vorarlberg

Auf fast 2.000 Metern Seehöhe liegt der Lünersee, einer der höchstgelegenen Seen Österreichs. Umgeben von imposanten Gipfeln wirkt die Landschaft beinahe surreal. Die beeindruckende Bergkulisse macht den See zu einem beliebten Ziel für Wanderer und Naturliebhaber. Dank der Lünerseebahn ist das Gebiet auch ohne lange Aufstiege gut erreichbar.

© Asurnipal

Weissensee – Kärntens Naturparadies

Der Weissensee zählt zu den saubersten Badeseen Europas und begeistert mit seinem kristallklaren Wasser. Eingebettet in eine weitgehend unberührte Landschaft bietet er eine einzigartige Kombination aus Berg- und Seenwelt. Im Sommer locken Badeplätze, Wanderwege und Radtouren, während der See im Winter oft zur größten präparierten Natureisfläche Europas wird.

© Naturpuur

Obernberger See – Der Geheimtipp in Tirol

Während viele Bergseen im Sommer gut besucht sind, gilt der Obernberger See noch immer als Geheimtipp. Umgeben von Wäldern und Bergen strahlt er eine besondere Ruhe aus. Die gemütliche Wanderung zum See eignet sich hervorragend für Familien und Genusswanderer. Besonders schön zeigt sich die Landschaft im Herbst, wenn sich die Wälder bunt färben.

© Basotxerri

Wann ist die beste Reisezeit?

Die meisten Bergseen zeigen sich zwischen Juni und September von ihrer schönsten Seite. In dieser Zeit sind Wanderwege meist schneefrei und die Temperaturen angenehm. Wer Menschenmassen vermeiden möchte, sollte möglichst unter der Woche oder in den Randzeiten der Saison reisen. Der frühe Morgen bietet oft die schönsten Lichtverhältnisse und spiegelglatte Wasseroberflächen.