Bei „Hot Nights“ dachte ich bis zu meinem 50. Geburtstag an Leidenschaft. Aus heutiger Sicht fallen mir dazu allerdings ganz andere Bilder ein: ein klatschnasser Pyjama, schweißnasse Bettwäsche, die Bettdecke auf dem Boden und der verzweifelte Wunsch, endlich wieder einschlafen zu können.
Das Gemeine an Hitzewallungen ist nicht nur die Hitze. Es ist der Kontrollverlust.
Hitzewallungen halten sich weder an Uhrzeiten noch an gesellschaftliche Spielregeln. Sie kommen mitten in einer Präsentation. Beim ersten Date. Im Restaurant. Im Theater. Oder nachts im Bett – vielleicht gerade dann, wenn du frisch verliebt bist und dir wünschst, die Nacht würde aus ganz anderen Gründen heiß werden.
Plötzlich schießt dir die Hitze ins Gesicht. Dein Herz schlägt schneller. Die Brille beschlägt. Der Schweiß rinnt dir den Rücken hinunter. Und fast noch schlimmer als die Hitzewallung selbst ist das Gedankenkarussell:
• Bitte nicht jetzt.
• Hoffentlich merkt es niemand.
• Sieht man die Schweißflecken unter meinen Armen?
• Ist meine Bluse am Rücken schon nass?
Warum kommt es überhaupt zu Hitzewallungen?
Hitzewallungen entstehen, weil sich in den Wechseljahren die hormonellen Veränderungen auf das Temperaturzentrum im Gehirn auswirken. Dadurch reagiert der Körper plötzlich viel empfindlicher auf kleinste Temperaturschwankungen.
Was früher völlig normal war, wird nun als „zu warm“ eingestuft. Der Körper startet sofort sein Kühlprogramm: Die Blutgefäße erweitern sich, Hitze steigt auf, das Gesicht wird rot und die Schweißdrüsen laufen auf Hochtouren. Danach frieren viele Frauen sogar, weil der Körper mehr Wärme abgegeben hat als nötig.
Fünf häufige Auslöser und Verstärker
- Stress und innere Anspannung: Einer der häufigsten Verstärker – und leider kann auch die Angst vor der nächsten Hitzewallung selbst wieder eine auslösen.
- Alkohol: Vor allem am Abend, viele Frauen über häufigere Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen.
- Kaffee, scharfe Speisen und heiße Getränke: Nicht jede Frau reagiert darauf – beobachte deshalb lieber deine persönlichen Auslöser.
- Sommerhitze und warme Räume: Je wärmer die Umgebung, desto leichter gerät die körpereigene Temperaturregulation aus dem Gleichgewicht.
- Schlafmangel: Schlechter Schlaf und Hitzewallungen verstärken sich häufig gegenseitig.
Fünf einfache Strategien, die helfen können
- Beobachte deine persönlichen Auslöser. Schon wenige Wochen bewusstes Beobachten können helfen, typische Muster zu erkennen.
- Sorge für Abkühlung. Leichte Kleidung, ein kühles Schlafzimmer oder ein Ventilator können den Alltag deutlich angenehmer machen.
- Beruhige dein Nervensystem. Langsames Ausatmen oder kurze Entspannungsübungen helfen vielen Frauen.
- Stärke deinen Körper. Regelmäßige Bewegung, Krafttraining, guter Schlaf und weniger Alkohol am Abend können die Beschwerden positiv beeinflussen.
- Hol dir Unterstützung. Wenn Hitzewallungen deine Lebensqualität einschränken, musst du sie nicht einfach hinnehmen.
Das Cool It Spray aus der Linie Phyto- Hormonie, nutzt die kühlende Wirkung ausgewählter ätherischer Öle und kann sowohl bei Hitzewallungen, als auch Hitzewellen schnell für Erfrischung auf Gesicht, Hals und Oberkörper sorgen. Ein praktischer Begleiter für unterwegs oder am Nachtkästchen.
Hitzewallungen sind nichts, wofür du dich schämen musst. Und du bist ihnen nicht hilflos ausgeliefert. Es gibt viele Möglichkeiten, deinen Körper wieder in Balance zu bringen. Und vielleicht werden deine Hot Nights dann schon bald wieder aus den richtigen Gründen heiß.




