Zeitenwende 2026: Astrologin Gerda Rogers über Chancen, Herausforderungen und Glückssterne

Das neue Jahr steht vor der Tür – Zeit für einen Blick in die Sterne. Astrologin Gerda Rogers, seit über zehn Jahren Expertin für astrologische Prognosen, erklärt, welche astrologischen Besonderheiten 2026 unser Leben, unsere Karriere und unsere Chancen prägen werden. Im Interview verrät sie, welche Sternzeichen besonders profitieren, wo Vorsicht geboten ist und welche großen gesellschaftlichen Entwicklungen uns erwarten.


look!: Liebe Frau Rogers, mit welchen astrologischen Besonderheiten und Perspektiven wird uns das neue Jahr begleiten?
Gerda Rogers: Wir leben jetzt tatsächlich an einer großen Zeitenwende. Denn die sogenannten Langläufer unter den Planeten, die auf übergeordneter Ebene den Charakter längerer Zeiträume bestimmen, wechseln jetzt allesamt in andere Zeichen. Pluto, der gleichsam die Grundtonalität einer Epoche bestimmt, steht schon seit dem Vorjahr im rebellischen, revolutionären, aber auch innovationsfreudigen Zeichen Wassermann, das auch immer wieder für überraschende Wendungen sorgt. Uranus, der als Planet ebenfalls die wassermännischen Qualitäten repräsentiert, wechselt ab Ende April für die nächsten sieben Jahre ins Zeichen Zwillinge, das für die Kommunikation, die Medien, aber auch für den Verkehr steht. Das bedeutet, dass wir in all diesen Bereichen sicher mit technischen Revolutionen konfrontiert sind, die ja ohnehin schon begonnen haben. Mit der Digitalisierung, der E-Mobilität und jetzt auch noch mit der künstlichen Intelligenz. Dass das neue Jahr unter der Herrschaft Merkurs steht, unterstreicht diese Thematik zusätzlich. Besonders bemerkenswert ist aber auch, dass Neptun, dessen Herrschaft immerhin rund 14 Jahre dauert, im Februar ins kämpferische Zeichen Widder wechselt.

look!: Wofür steht Neptun?
Gerda Rogers: Neptun repräsentiert einerseits Feingefühl und Empathie und damit auch soziale Kompetenz. Er steht aber andererseits auch für Fantasie, Illusion, Verschleierung und Täuschung. All diese Eigenschaften werden nun vom Widder kämpferisch gefärbt. Damit könnte sich zwar das soziale Engagement verstärken, andererseits müssen wir aber auch aufpassen, dass im Bereich der Information – egal ob in politischer oder medialer Hinsicht – Verwirrung, Verschleierung und Täuschung nicht überhandnehmen. Ein Gefahrenpotenzial, das ja auch die KI birgt, ganz abgesehen von der bereits grassierenden Desinformation in sozialen Medien und all den abstrusen Verschwörungstheorien. Es ist gleichsam eine Kampfansage der Illusion an die Realität. Wir rutschen also noch mehr in diese Ära der sogenannten alternativen Fakten. Gleichzeitig werden aber auch die Diskussionen darüber heftiger. Das und die Revolution im technischen und medialen Bereich sind die großen Themen, mit denen wir alle konfrontiert sein werden.

look!: Welche Sternzeichen sind 2026 die Glückskinder und wer muss ein bisschen vorsichtiger werden?
Gerda Rogers: Zunächst werden sich mal die Fische, die Zwillinge, die Jungfrauen und die Schützen sehr erleichtert fühlen und endlich wieder neue Power und Motivation entfalten. Sie alle standen ja in den letzten drei Jahren auf dem Prüfstand Saturns, was immer mit großen und sehr belastenden Herausforderungen verbunden ist. Da geht kaum etwas so, wie man es sich wünscht. Diese Blockade klingt Mitte Februar aus. Da wechselt Saturn ins Zeichen Widder und wird nicht nur den Widdern, sondern auch den Krebsen, den Waagen und den Steinböcken ganz genau auf die Finger sehen. Wer da nicht freiwillig zu notwendigen Veränderungen – vor allem der eigenen Haltung – bereit ist, muss darauf gefasst sein, dass er von Saturn dazu genötigt wird. Den Krebsen ist immerhin der freundliche Jupiter bis Juni noch sehr gewogen und wird ihnen doch die eine oder andere Erleichterung bringen. Ab Juli steht dann Jupiter ein ganzes Jahr lang im Zeichen Löwe und wird nicht nur den Löwen großen Auftrieb geben, sondern auch den Schützen. Und er wird auch den bis dahin schon von Saturn geplagten Widdern unter die Arme greifen.

look!: Wie wird es weltweit wirtschaftlich und politisch 2026 weitergehen, was sind die großen Herausforderungen?
Gerda Rogers: Wie ich schon sagte, ist der Widder ein sehr kämpferisches Zeichen, ein Kind des Kriegsgottes Mars. Dieses kriegerische Wesen wird nun von Saturn zweieinhalb Jahre an die Kandare genommen und das nährt immerhin die Hoffnung, dass damit all den Kriegen und Kampfhandlungen auf der Welt – in der Ukraine, im Nahen Osten oder im Sudan – die Energie entzogen wird und endlich mehr Frieden einkehren kann. Davon würden wir alle natürlich auch wirtschaftlich profitieren, nicht zuletzt, weil dann auch all die Handelsbeschränkungen endlich wieder fallen könnten. Die größten Herausforderungen werden aber für uns alle – und nicht zuletzt für die Medienlandschaft – darin bestehen, uns an die neuen technischen Entwicklungen anzupassen. Wer das nicht schafft, könnte den Anschluss endgültig verpassen. Das wird viele Unternehmen und Berufe betreffen. Da aber auch der Leistungsdruck auf die Menschen immer mehr zunimmt, werden auch soziale Aufgaben immer wichtiger – egal ob Pflegeberufe, medizinische, psychologische oder soziale Betreuung. In diesen Bereichen werden Menschen letztlich nicht durch Technik zu ersetzen sein. Auch das werden uns die Sterne vor Augen führen.

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