Women of the Week: Sabrina Carpenter

Sabrina Carpenter tritt auf der Coachella-Bühne während des Coachella Valley Music and Arts Festival im Empire Polo Club in Indio, Kalifornien, auf. (© Kayla Bartkowski / Los Angeles Times via Getty Images)

Vom Disney-Girl zur selbstbestimmten Pop-Ikone: Wie Sabrina Carpenter ihre eigene Stimme gefunden hat – und warum genau das heutzutage wichtiger denn je ist.


Die, die geblieben ist – und gewachsen

Es gibt Karrieren, die starten früh und verlaufen leise im Hintergrund. Und dann gibt es die, die sich immer wieder neu erfinden. Sabrina Carpenter gehört ganz klar zur zweiten Kategorie. Schon mit 13 vor der Kamera, später als Serienliebling bekannt geworden – und heute? Eine der spannendsten Stimmen der Popwelt. Was ihren Weg besonders macht: Er ist nicht gradlinig, sondern mutig. Und genau darin liegt ihre Stärke.

Vom Disney-Image zur eigenen Identität

Viele kennen sie noch als rebellische Maya aus „Girl Meets World“. Doch Sabrina Carpenter hat sich nie auf dieses Image festnageln lassen. Während andere daran scheitern, hat sie sich Schritt für Schritt neu definiert – musikalisch, visuell und persönlich. Mit Songs wie „Espresso“ oder „Please Please Please“ hat sie nicht nur Charts dominiert, sondern auch gezeigt, dass sie Kontrolle über ihre Kunst übernimmt. Ihre Alben spiegeln genau das wider: Wachstum, Selbstreflexion und den Mut, sich auch verletzlich zu zeigen. 

Erfolg auf eigenen Bedingungen

Spätestens seit ihrem Album Short n’ Sweet ist klar: Sabrina Carpenter ist kein ehemaliger Kinderstar mehr – sondern eine eigenständige Künstlerin mit klarer Vision. Rekorde, Grammy-Erfolge und ausverkaufte Shows sprechen für sich. Doch viel spannender ist, wie sie dahin gekommen ist: durch kreative Kontrolle. Gemeinsam mit ihrer Schwester entwickelt sie ihre Projekte, entscheidet über Sound, Ästhetik und Message selbst – ein echtes Statement in einer Branche, die Frauen oft formt statt ihnen Raum zu geben. 

Female Empowerment – aber auf ihre Art

Sabrina Carpenter steht für eine neue Form von Empowerment: feminin, verspielt, selbstbewusst – und nicht entschuldigend. Sie unterstützt aktiv soziale Projekte, setzt sich für mentale Gesundheit und LGBTQ+-Rechte ein und nutzt ihre Plattform, um Gemeinschaft zu schaffen. Für sie bedeutet Stärke nicht Härte, sondern Selbstbestimmung. 

Heute steht Sabrina Carpenter auf großen Bühnen wie Coachella und bezeichnet ihre Shows selbst als ihre „ambitioniertesten“ Projekte. Doch hinter Glitzer, Glam und eingängigen Hooks steckt mehr: eine junge Frau, die gelernt hat, ihre Karriere selbst zu steuern, Risiken einzugehen und sich nicht in Schubladen pressen zu lassen.

SABRINA CARPENTER’S MASSGESCHNEIDERTER DIOR LOOK
BY JONATHAN ANDERSON BEIM COACHELLA 2026 © Alfredo Flores