SHESKIS & Obertauern Symphonic: Wenn Zusammenhalt Berge versetzt

Gruppenfoto mit allen SHESKIS-TeilnehmerInnen; © Alexandra Groebner

SHESKIS ist kein klassisches Event. Es ist ein Statement. Für Zusammenhalt, für Bewusstsein, für das Miteinander. Und vielleicht auch ein kleiner Reminder daran, wie viel Kraft darin liegt, sich gegenseitig zu unterstützen – auf der Piste und darüber hinaus. Oder anders gesagt: Ein Tag, der Spuren hinterlässt. Im Schnee – und im Herzen.


Ein Tag voller Kraft, Zusammenhalt und tiefer Solidarität

Obertauern hat es wieder getan – und wie. Bereits zum achten Mal wurde der Wintersportort am 11. April 2026 zur Bühne für ein Event, das weit über perfekte Schwünge im Schnee hinausgeht. SHESKIS brachte Frauen aus ganz Österreich zusammen, um gemeinsam Ski zu fahren, sich zu vernetzen und vor allem eines zu tun: Gutes. Das Ergebnis? Beeindruckende 100.000 Euro für die Pink Ribbon Aktion der Österreichischen Krebshilfe.

Ganz Obertauern zieht an einem pinken Strang

SHESKIS ist kein Event, das einfach an einem Tag passiert. Es ist vielmehr ein Gefühl, das sich über Wochen hinweg im ganzen Ort ausbreitet. Hotels, Restaurants und Hütten verwandelten sich im Vorfeld in kleine Spenden-Hotspots. Ob beim Pink Table auf der Kringsalm oder anderen kreativen Aktionen – überall wurde gesammelt, unterstützt und mitgedacht. Und genau das macht den Unterschied: Hier engagiert sich nicht nur ein Skigebiet, sondern eine ganze Community. Eine, die zeigt, wie stark Zusammenhalt wirklich sein kann.

Wo Skifahren verbindet

Früh am Morgen ging es los: Rund 130 Teilnehmerinnen, voller Energie und Vorfreude, starteten ihren Skitag – stilecht mit dem SHESKIS Shuttle. Auf den bestens präparierten Pisten wurde getestet, gelacht und natürlich gefahren, was das Zeug hält. Mit dabei: die neuesten Ski-Modelle und jede Menge Know-how. Ob in geführten Gruppen oder ganz individuell – jede fand ihren eigenen Rhythmus. Besonders inspirierend wurde es durch die Begleitung echter Ski-Ikonen, die nicht nur ihr Können, sondern auch ihre Leidenschaft teilten. Der erste Zwischenstopp? Stimmung pur. Mit Pink Aperitif, Beats und Panorama wurde schnell klar: Dieser Tag ist alles – nur nicht gewöhnlich.

Athletinnen bei der ersten Abfahrt; © Alexandra Groebner

Genussmomente mit Herz

Am frühen Nachmittag wartete ein kulinarisches Highlight, das alle Sinne berührte. Beim Pink Ribbon Lunch wurde nicht nur geschlemmt, sondern auch innegehalten. Zwischen feinen Kreationen und musikalischer Begleitung lag etwas in der Luft, das schwer in Worte zu fassen ist: eine Mischung aus Dankbarkeit, Verbundenheit und leiser Nachdenklichkeit.

Pause im Skigebiet; © Alexandra Groebner

Passend dazu bringt es Mona Maier, Tourismusdirektorin TVB Obertauern, auf den Punkt:
„Auch in diesem Jahr bringt dieser besondere Tag Frauen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten zusammen, ermöglicht wertvolle Begegnungen und schafft Raum für Inspiration und Gemeinschaft. Zugleich lenkt er die Aufmerksamkeit auf die zentrale Bedeutung der Brustkrebsvorsorge. Mit SHESKIS setzen wir erneut ein starkes, positives Zeichen und möchten Frauen dazu ermutigen, bewusst auf sich selbst und ihre Gesundheit zu achten. Es berührt mich sehr und macht mich stolz zu sehen, wie sich dieser besondere Ort gemeinsam für den guten Zweck engagiert.“ Es wurde gelacht, gesprochen und auch erinnert – an all jene Frauen, die täglich kämpfen. Genau hier zeigt sich, worum es bei SHESKIS wirklich geht: Gemeinschaft mit Bedeutung.

Ein Abend voller Gänsehaut

Als die Skischuhe gegen elegante Abendstimmung getauscht wurden, war klar: Der Tag ist noch lange nicht vorbei. Beim Open-Air-Konzert „Obertauern Symphonic – A Symphonic Tribute to ABBA“ wurde es emotional. Vor beeindruckender Bergkulisse verschmolzen große Stimmen, orchestrale Klänge und weltbekannte Songs zu einem Erlebnis, das unter die Haut ging. Jeder Ton schien eine Botschaft zu tragen – von Stärke, Hoffnung und Zusammenhalt.

Und auch hier wurde weiter Gutes getan: Mit jedem Ticket floss ein Beitrag direkt in die Pink Ribbon Aktion. Wie besonders dieser Tag ist, beschreibt auch Marlies Raich, ehemalige österreichische Skirennläuferin und Weltmeisterin:
„SHESKIS fand in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt und ich bin seit Beginn mit großer Freude dabei. Von Anfang an war spürbar, wie viel Leidenschaft und Herzblut in dieser Veranstaltung steckt. Jedes Jahr entwickelt sie sich weiter, bringt neue Impulse und sorgt für Abwechslung und Begeisterung. Besonders schön finde ich, dabei so viele inspirierende und herzliche Menschen kennenzulernen und gemeinsam einen besonderen Tag für den guten Zweck zu erleben.“

Ein Moment, der bleibt

Der wohl bewegendste Augenblick kam zum Schluss. Als die Spendensumme von 100.000 Euro verkündet wurde, wurde es still – und gleichzeitig ganz laut im Herzen. Ein kollektiver Moment, der zeigte, was möglich ist, wenn viele kleine Beiträge zu etwas Großem werden.

SHESKIS-Teilnehmerinnen mit den Athletinnen Mirjam Puchner (v.l) und Jakoba Kriechmayr (v.r.) © Alexandra Groebner

Auch von Seiten der Krebshilfe wurde die Bedeutung dieses Engagements hervorgehoben. Mag. Stephan Spiegel, Geschäftsführer der Österreichischen Krebshilfe Salzburg, betont: „Für die Krebshilfe Salzburg und die Krebshilfe Österreich ist SHESKIS seit vielen Jahren ein äußerst wertvoller Partner, für dessen kontinuierliche Unterstützung wir sehr dankbar sind. Die zahlreichen Spenden ermöglichen es, betroffenen Frauen rasch zu helfen – gerade diese unmittelbare Unterstützung ist von großer Bedeutung. Genau hier leistet SHESKIS einen entscheidenden Beitrag. Unser besonderer Dank gilt allen, die mit ihrem Engagement dazu beitragen – den Teilnehmerinnen ebenso wie den Organisatoren, die diese Veranstaltung mit so viel Einsatz möglich machen.“

Mehr als nur ein Skitag

Spendencheck-Übergabe beim Obertauern Symphonic-Konzert 
v.l.n.r. Solistin Monika Ballwein, Franz Huber, Mag. Stephan Spiegel (Geschäftsführer Österreichische Krebshilfe Salzburg), Tourismusdirektorin Obertauern Mona Maier, Hans Gruber, Doris Kiefhaber (Geschäftsführerin Österreichische Krebshilfe), Prof. Dr. Paul Sevelda (Präsident Österreichische Krebshilfe), Stardirigentin Elisabeth Fuchs (Philharmonie Salzburg); © Alexandra Groebner
Tourismusdirektion Mona Maier mit Atomic-Athletinnen 
v.l.n.r. Annemarie Moser-Pröll, Renate Götschl, Anna Veith, Jakoba Kriechmayr, Tourismusdirektorin Obertauern Mona Maier, Maries Raich, Alexandra Meißnitzer, Mirjam Puchner; © Alexandra Groebner
Joachim Puchner mit ein paar Teilnehmerinnen; © Alexandra Groebner