Zendayas Pixie, rote Lippen und ein Teint, der mit dem Blitzlicht um die Wette strahlt: Die Emmys liefern reichlich Inspiration für die neue Saison. Das Beste daran: Für diese Looks braucht es weder Abendrobe noch Einladung nach Hollywood.
Ein bisschen Glamour darf mit
Die Kleider bekommen ihren großen Auftritt, die Beauty-Looks bleiben im Kopf. Auch bei den diesjährigen Emmys gab es Frisuren und Make-up-Ideen, die sich wunderbar aus dem roten Teppich in den Alltag übersetzen lassen. Mal genügt dafür ein anderer Lippenstift, mal ein Klecks Rouge. Und manchmal wächst beim Anblick von Zendaya die Lust, beim nächsten Friseurtermin etwas mehr Länge zu lassen.
Pixie: kurze Haare, weiche Konturen
Zendaya zeigte bei den Emmys einen texturierten Pixie und machte damit deutlich, wie wandelbar kurze Haare wirken können. Die aktuelle Variante lebt von Bewegung, etwas längerem Deckhaar und soften Übergängen. Locken und Wellen dürfen sichtbar bleiben, statt mühsam geglättet zu werden. Der Schnitt muss dabei zur Haarstruktur passen: Dichtes Haar braucht eine andere Gewichtsverteilung als feines, Wirbel entscheiden mit über die Form. Wer noch nicht ganz bereit für einen Pixie ist, kann sich mit einem Bixie annähern – der Mischung aus kurzem Bob und Pixie.
Red Lips: ein Klassiker mit neuen Plänen
Dakota Fanning setzte auf rote Lippen – ein Detail, das auch ohne große Robe funktioniert. Gerade zu grauem Strick, weißem Hemd oder einem schlichten Blazer bekommt Rot einen lässigen Dreh. Für den Alltag lässt sich die Farbe dünn auftupfen und an den Rändern sanft verblenden. Abends darf die Kontur präziser werden. Ein Lipliner in passender Nuance hilft dabei, den Look sauber zu halten. Viel mehr braucht es oft nicht: etwas Mascara, ein frischer Teint, fertig.

Glow: Licht statt Glitzer
Bei den Stars aus „The Pitt“ stand strahlende Haut im Mittelpunkt. Ihre Make-up-Artists setzten auf sorgfältige Vorbereitung und leichte, gezielt eingesetzte Produkte. Für die eigene Routine heißt das: Pflege einziehen lassen, Foundation sparsam verteilen und Concealer dort einsetzen, wo er gebraucht wird. Ein wenig Highlighter auf den oberen Wangenknochen bringt Licht ins Gesicht. Die T-Zone darf trotzdem abgepudert werden – schließlich soll der Teint frisch aussehen, nicht nach einem Sprint zur Straßenbahn.
Blush: frische Farbe für graue Tage
Ayo Edebiri zeigte einen pfirsichfarbenen Glow, Chase Infiniti rosige Nuancen. Rouge übernimmt dabei eine andere Aufgabe als Highlighter: Es bringt Farbe ins Gesicht, während Glow für Lichtreflexe sorgt. Cremige Texturen lassen sich besonders schön in dünnen Schichten aufbauen. Ein Hauch auf den Wangen genügt für einen dezenten Look; etwas mehr Farbe macht das Make-up ausdrucksstärker. Rosa, Apricot oder ein gedämpfter Beerenton lassen sich je nach Hautton und gewünschter Wirkung wählen.

Statement Eyes: Heute haben die Augen das Wort
Selena Gomez trug schimmernde Smokey Eyes, Emma D’Arcy setzte auf rosafarbenen Lidschatten. Zwei unterschiedliche Wege, den Blick zum Mittelpunkt zu machen. Im Alltag reicht schon ein weich verblendeter Kajal am Wimpernkranz oder ein schimmernder Ton auf dem beweglichen Lid. Für den Abend dürfen Farbe und Intensität zulegen. Dazu passen zurückhaltende Lippen – und das gute Gefühl, dass ein einziges ausdrucksstarkes Detail den ganzen Look verändern kann.


