Weniger Länge, mehr Ausdruck: Zendaya trägt Pixie – und liefert einen ziemlich guten Anlass, über kurze Haare nachzudenken. Von soften Stufen bis zum lässigen Bob gibt es gerade viele Möglichkeiten für einen neuen Look.
Kleine Länge, großer Auftritt
Manchmal reicht ein einziger Star-Auftritt, und der längst verworfene Gedanke an kurze Haare ist wieder da. Zendaya zeigte sich bei einer Veranstaltung während der New York Fashion Week mit einem Pixie: im Nacken kurz, am Oberkopf mit weichen, luftigen Locken. Der Look wirkt verspielt und lässt ihrem Gesicht Raum. Ob dafür tatsächlich frisch geschnitten wurde, lässt sich aus dem Auftritt allein allerdings nicht sicher ableiten.
Der Pixie wird softer
Die aktuelle Variante des Klassikers hat etwas mehr Länge am Oberkopf, sanfte Übergänge und Strähnen, die sich bewegen dürfen. Statt jedes Haar an seinen Platz zu zwingen, bringt Styling die natürliche Struktur zur Geltung. Auch der Bixie, die Mischung aus Bob und Pixie, bleibt interessant: Er hat die Leichtigkeit eines kurzen Schnitts, lässt aber rund um Gesicht und Ohren mehr Länge stehen.
Wer sich langsam herantasten möchte, findet im locker geschnittenen Bob eine Alternative. Weiche Spitzen und dezente Stufen nehmen ihm die Strenge. Glatt hinter die Ohren gesteckt wirkt er elegant, mit etwas Bewegung deutlich lässiger.
Schokolade, Honig und ein bisschen Kupfer
Bei den Farben geht es diesen Herbst um satte Nuancen und Glanz: dunkles Schokoladenbraun, warmes Kupfer und cremiges Beigeblond gehören zu den aktuellen Richtungen. Ein honigfarbener Bob bringt ebenfalls Wärme in den Look. Welche Nuance am schönsten wirkt, hängt dabei auch von Hautunterton, Ausgangsfarbe und dem gewünschten Kontrast ab.

Kurzhaar ist keine Frage des perfekten Gesichts
Die Vorstellung, nur bestimmte Gesichtsformen könnten einen Pixie tragen, ist zu streng. Entscheidend ist, wie der Schnitt angepasst wird: Länge am Oberkopf, Pony, Konturen und Volumen verändern seine Wirkung. Mindestens ebenso wichtig sind Haarstruktur, Wirbel und der Aufwand, der morgens realistisch ist.
Feines Haar kann von einer durchdachten kurzen Form profitieren; zu starkes Ausdünnen sollte dabei vermieden werden. Dichtes Haar braucht eine gezielte Gewichtsverteilung, damit der Schnitt gut fällt. Locken dürfen sichtbar bleiben – Zendayas Look zeigt, wie schön sie einen kurzen Schnitt prägen können.
Weniger Haare, nicht immer weniger Arbeit
Ein Pixie ist schnell gewaschen, braucht aber regelmäßiges Nachschneiden, wenn seine Form erhalten bleiben soll. Auch das Styling richtet sich nach dem Haar: Manchmal genügt etwas Creme, manchmal müssen Pony oder Wirbel erst überzeugt werden. Ein guter Schnitt berücksichtigt deshalb nicht nur das Wunschfoto, sondern auch den Alltag. Schließlich soll die neue Frisur am Dienstagmorgen genauso Freude machen wie direkt nach dem Salonbesuch.


