Mit einem Opening, das mehr war als ein klassischer Hotel-Launch, hat das Hotel Schani City seinen Einstand gefeiert – und dabei gleich gezeigt, worum es hier wirklich geht: um Begegnung, um Atmosphäre und um dieses leise Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein. Mitten in Wien, mitten im Leben – und trotzdem erstaunlich entspannt.
Ein Abend, der verbindet
Knapp 450 Gäste folgten der Einladung und verwandelten die Leopoldstadt für einen Abend in einen Treffpunkt für Kunst, Kultur und Gesellschaft. Persönlichkeiten wie Erwin Wurm, Michael Maertens oder Toni Faber sorgten für eine Gästeliste, die genauso vielseitig war wie das Hotel selbst. Durch den Abend führte Florian Pollack – charmant, unaufgeregt und immer mit einem feinen Gespür für die richtige Stimmung.












Kultur trifft Atmosphäre
Das Programm? Alles, nur nicht austauschbar. Eine literarisch-musikalische Performance mit Michael Maertens und Daniel Keberle, begleitet von Klezmer-Klängen, setzte einen besonderen Akzent. Dazu kamen musikalische Beiträge von Philipp Landgraf und DJ Herr Hermes, die dem Abend einen entspannten, fast schon intimen Vibe verliehen. Auch kulinarisch wurde Vielfalt nicht nur angekündigt, sondern gelebt: von koscher inspirierten Angeboten bis hin zu Formaten wie einem Hummus-Workshop – ja, wirklich.

Ein Ort mit Geschichte – und Feingefühl
Das Hotel steht auf historisch bedeutsamem Boden, eingebettet in die vielschichtige Geschichte der Leopoldstadt. Diese Vergangenheit wird nicht laut inszeniert, sondern sensibel mitgedacht – ein leiser Dialog zwischen gestern und heute. Ein besonderer Moment des Abends war die Segnung durch Dompfarrer Toni Faber, die dem Opening eine ruhige, respektvolle Note verlieh.
Design zum Durchatmen
126 Zimmer, klare Linien, warme Farben – das Schani City setzt auf Reduktion statt Reizüberflutung. Natürliche Materialien wie Holz, Stein und Leinen schaffen eine Atmosphäre, die sofort entschleunigt. Kakteen und Palmen bringen eine subtile, fast poetische Note ins Spiel. Im Innenhof wartet „Schani’s Oase“ – ein Rückzugsort, der genau das hält, was der Name verspricht: Ruhe mitten in der Stadt.
Im ganzen Haus verteilt finden sich kuratierte Kunstwerke, die dem Hotel zusätzliche Tiefe verleihen. Unter der Begleitung von Kuratorin Alexandra Grubeck wurde ein Mix aus spannenden Positionen geschaffen – darunter Arbeiten von Michael Horowitz oder Michaela Schwarz-Weismann. Hier hängt nichts zufällig. Und genau das spürt man.
Neben Design und Atmosphäre setzt das Hotel auch ein klares Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit. Ausgezeichnet mit dem EU GreenBuilding-Zertifikat zeigt sich: Stil und Verantwortung schließen sich nicht aus – sie gehören einfach zusammen.
Bilder: © Christine Miess


