Ende Oktober beginnt eine Zeit voller Mystik und alter Überlieferungen. Der Schleier zwischen den Welten soll nun besonders dünn sein. Eine Gelegenheit, sich den eigenen Wurzeln zuzuwenden und mithilfe von Salbei nach Antworten zu suchen.
Wenn die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen
Die Tage zwischen Ende Oktober und Anfang November gelten in unterschiedlichen Kulturen seit Jahrhunderten als besonders mystisch. Rund um den 31. Oktober soll der Schleier zwischen dem Reich der Lebenden und dem der Toten, zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, besonders dünn sein. Dem Glauben nach sind die Geister der Verstorbenen in dieser Zeit besonders präsent.
Ein guter Zeitpunkt also, um mit den eigenen Vorfahren in Kontakt zu treten. Mit jenen, die diesen Weg bereits vor uns beschritten haben. Um Rat zu bitten, Fragen zu stellen, die uns beschäftigen, oder eine neue Perspektive zu gewinnen.
Salbei als Begleiter des Rituals
Salbei gilt als Pflanze, die den Zugang zu unserem inneren Wissen öffnet. Zu Erkenntnissen, die über Generationen weitergegeben wurden und uns unseren Ahnen näherbringen. Für das Ritual wird vor und während einer Meditation Salbeitee getrunken. Dabei können Fragen gestellt und mögliche Antworten bewusst wahrgenommen werden. Wer möchte, kann sich auch gezielt an einen bestimmten Vorfahren wenden. Ein Moment des Dankes bildet den Abschluss.
Ergänzend lässt sich vor und nach der Meditation mit Salbei räuchern, um sich selbst und den Raum symbolisch von fremden Energien zu reinigen. So lädt die Pflanze dazu ein, tiefer in die eigene Geschichte einzutauchen und zu entdecken, was vielleicht schon lange in uns schlummert.



