Ein Koch mit Heimatliebe, ausgezeichnete Frauen und ein bewegender Abschied: Der neue Gault&Millau Guide zeigt, wer Österreichs Gastronomie prägt – und liefert Inspiration für den nächsten besonderen Abend.
Ein Titel für das Mühlviertel
Der nächste besondere Abend braucht noch eine Adresse? Der Gault&Millau Restaurantguide 2027 liefert Inspiration. Zum „Chef of the Year“ wurde Philip Rachinger vom „Ois im Mühltalhof“ in Neufelden gewählt. Der Oberösterreicher setzt auf Zutaten aus der Region, von denen er einen Teil selbst in den umliegenden Wäldern und Wiesen sammelt. Seine Gäste nehmen an fünf Tischen rund um die offene Küche Platz und lassen sich vom Menü überraschen.

Ausgezeichnete Frauen
Zu den Preisträgerinnen gehört Noemi Zagoni vom „Elements“ in St. Anton am Arlberg, die zur Newcomerin des Jahres gewählt wurde. Ebenfalls in St. Anton arbeitet Janina Trogisch vom „Tannenhof“: Sie erhielt den Titel Patissière des Jahres. Der Service Award ging an Larissa Andres, Gastgeberin der Wiener Restaurants „Jola“ und „Lara“. Über den Titel Sommelière des Jahres freut sich Nina Fink vom „Gasthaus Haberl & Fink’s Delikatessen“ in der Steiermark.

Ein Abschied und neue Adressen
Für ihr Lebenswerk wurden Karl und Rudolf Obauer geehrt. Die Brüder schlossen ihr Restaurant in Werfen nach mehr als 47 Jahren und verabschiedeten sich in den Ruhestand. Wer lieber im Wirtshaus Platz nimmt, findet ebenfalls neue Tipps: Das Landgasthaus Reif in Alkoven wurde zum Wirtshaus des Jahres gewählt, das Gasthaus Ubl erhielt die Wiener Auszeichnung. Als Aufsteiger des Jahres überzeugte das St. Peter Stiftskulinarium in Salzburg.




