Bunte Häuser am Meer, türkisblaues Wasser und lange Pasta-Abende mit Sonnenuntergang – für dieses Lebensgefühl muss es nicht immer Positano sein. Wer Italien von seiner schönsten Seite erleben möchte, findet entlang der Küste charmante Alternativen, die oft günstiger, entspannter und deutlich weniger überlaufen sind.
1. Camogli – Liguriens unterschätztes Schmuckstück
Pastellfarbene Häuser direkt am Wasser, kleine Fischerboote und gemütliche Trattorien machen Camogli zu einem echten Postkartenmotiv. Das ehemalige Fischerdorf an der ligurischen Küste erinnert mit seinem mediterranen Flair an die Amalfiküste, bleibt aber deutlich entspannter. Auch Hotels und Restaurants sind meist günstiger als in Positano.
2. Procida – die kleine Schwester von Capri
Während Capri jedes Jahr von Besucher überrannt wird, geht es auf Procida deutlich ruhiger zu. Bunte Fassaden, kleine Buchten und enge Gassen verleihen der Insel ihren besonderen Charme. Wer authentisches italienisches Inselleben sucht, wird hier schnell fündig – und spart dabei häufig auch beim Hotelbudget.
3. Tropea – Kalabriens Traumkulisse
Weiße Sandstrände, glasklares Wasser und eine Altstadt auf spektakulären Klippen: Tropea gehört zu den schönsten Küstenorten Süditaliens. Trotzdem liegen die Preise für Unterkünfte und Restaurants meist deutlich unter denen der berühmten Amalfiküste. Dazu kommen regionale Spezialitäten wie die süßen roten Zwiebeln aus Tropea und würzige ‚Nduja.
4. Cilento – Italiens Geheimtipp für Ruhesuchende
Nur wenige Stunden südlich der Amalfiküste beginnt eine Region, die viele internationale Reisende noch gar nicht auf dem Schirm haben. Im Cilento-Nationalpark treffen zerklüftete Küsten, versteckte Badebuchten und kleine Bergdörfer auf authentisches italienisches Leben – ganz ohne Menschenmassen. Gleichzeitig sind Unterkünfte oft deutlich preiswerter.
5. Vietri sul Mare – Amalfi-Feeling zum kleineren Preis
Eigentlich gehört Vietri sul Mare bereits zur Amalfiküste – steht aber oft im Schatten von Positano oder Amalfi. Dabei begeistert der Ort mit seinen berühmten Keramikfassaden, schönen Stränden und einer entspannten Atmosphäre. Gleichzeitig gelten Hotels und Restaurants hier als deutlich erschwinglicher als in den bekanntesten Küstenorten.
6. Maiori und Minori – die entspannten Nachbarn
Wer das echte Amalfi-Gefühl erleben möchte, ohne das Budget zu sprengen, sollte Maiori oder Minori auf die Reiseliste setzen. Beide Orte bieten lange Strände, hervorragende Restaurants und eine angenehm lokale Atmosphäre. Von hier aus lassen sich Positano oder Ravello bequem mit Fähre oder Bus erreichen – ganz ohne Luxuspreise.
7. Monte Argentario – Toskana trifft Mittelmeer
Türkisblaues Wasser, versteckte Badebuchten und Pinienwälder statt großer Hotelanlagen: Monte Argentario zählt zu den schönsten Küstenregionen der südlichen Toskana. Die Halbinsel wirkt exklusiv, ist aber vielerorts günstiger als die Amalfiküste und ideal für alle, die Natur und italienisches Dolce Vita verbinden möchten.
Dolce Vita muss nicht teuer sein
Die Amalfiküste bleibt zweifellos eines der schönsten Reiseziele Italiens. Doch wer bereit ist, ein paar Kilometer weiterzufahren oder weniger bekannte Orte zu entdecken, wird oft doppelt belohnt: mit entspannter Atmosphäre, authentischem italienischem Lebensgefühl und deutlich günstigeren Preisen. Manchmal liegen die schönsten Urlaubserinnerungen eben dort, wo noch nicht jede Instagram-Location auf der Landkarte markiert ist.


