Freier Eintritt, große Namen und jede Menge Gänsehaut-Momente: „Rund um die Burg“ bringt die Wiener Innenstadt zum Lesen, Lauschen und Verlieben – in Bücher, Worte und neue Perspektiven.
Wenn Wien zur Lesebühne wird
Es gibt Wochenenden, die fühlen sich einfach ein bisschen besonderer an. Dieses hier gehört definitiv dazu. Wenn sich rund um das Burgtheater alles um Literatur dreht, wenn Autor*innen aus ihren Werken lesen und plötzlich Gespräche entstehen, die man so schnell nicht vergisst – dann ist wieder Zeit für „Rund um die Burg“. Und ja, genau so klingt es auch: ein bisschen romantisch, ein bisschen intellektuell und ziemlich inspirierend.





Literatur zum Anfassen
Vergiss steife Lesungen mit Sicherheitsabstand – hier geht’s um echte Begegnungen. Zwischen traditionsreichen Locations wie dem Café Landtmann und dem stilvollen Restaurant Vestibül wird gelesen, diskutiert und gelacht. Die Atmosphäre? Locker, offen und überraschend nahbar. Das Beste daran: Der Eintritt ist frei. Kulturgenuss ohne Ticketstress – man liebt es.
Große Stimmen, große Themen
Das Programm 2026 zeigt sich so vielfältig wie nie. Zwischen gesellschaftspolitischen Analysen und persönlichen Geschichten entfaltet sich ein literarisches Panorama, das von nachdenklich bis unterhaltsam alles kann.
Monika Helfer eröffnet mit Gedichten, die nachhallen, während Marlene Streeruwitz mit „Prinzessinnenkunde“ neue Denkräume schafft. Marko Dinić nimmt mit auf eine historische Reise, Laura Freudenthaler berührt mit feiner Beobachtungsgabe.

Und dann wären da noch die kritischen Töne: Armin Thurnher blickt auf politische Entwicklungen, während Walter Gröbchen und Thomas Mießgang die österreichische Popgeschichte neu erzählen – 100 Songs, unzählige Erinnerungen.
Poesie, die bleibt
Ein echtes Highlight ist die Poesiegalerie. Hier wird Lyrik nicht nur gelesen, sondern erlebt. Stimmen wie Semier Insayif, Tobias March, Daniela Chana oder Barbara Pumhösel zeigen, wie kraftvoll Sprache sein kann, wenn sie Raum bekommt. Wer glaubt, Poesie sei verstaubt, wird hier ziemlich schnell eines Besseren belehrt.
Denken, fühlen, diskutiere
Für die philosophische Tiefe sorgt Raphaela Edelbauer mit ihrem Roman „Die echtere Wirklichkeit“. Klingt anspruchsvoll? Ist es auch – aber auf die gute Art. Literatur, die fordert, inspiriert und gleichzeitig unterhält.
Bücherliebe zum Mitnehmen
Wer nach den Lesungen nicht genug bekommt, kann direkt vor Ort stöbern. Die Buchhandlung analog bringt die passenden Werke mit – inklusive Signierstunden. Ja, Fangirl-Moment absolut erlaubt.

Zwei Tage, unzählige Geschichten
Los geht’s am Freitag, dem 8. Mai, ab 15:30 Uhr im Café Landtmann. Am Samstag, dem 9. Mai, wird ab 10 Uhr im Vestibül weitergelesen. Durch das Programm führen Lilian Klebow und Helmut Schneider – charmant, souverän und immer mitten im Geschehen.
Mehr Infos unter rundumdieburg.at


