Ein Hauch von Neuanfang liegt in der Luft – und er klingt verdächtig nach ganz großen Gefühlen. Wenn Weltstar Elīna Garanča den Kultursommer in Niederösterreich eröffnet, wird aus einem traditionsreichen Klassik-Event plötzlich ein aufregendes Kapitel mit frischer Kulisse. Grafenegg statt Göttweig, Wolkenturm statt Stiftsberg – und mittendrin: jede Menge Vorfreude, die sich kaum zügeln lässt.
Ein neuer Ort, ein neuer Zauber
Nach 17 Jahren verabschiedet sich „Klassik unter Sternen“ vom Göttweiger Berg und zieht weiter in den preisgekrönten Wolkenturm nach Grafenegg. Ein mutiger Schritt? Vielleicht. Ein erfolgreicher? Definitiv. Knapp 5.000 Kulturfans haben sich die ersten beiden Konzertabende gesichert – schneller als man „Bravo!“ rufen kann, waren Preview Night und Galakonzert restlos ausverkauft.
Und weil Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, steht auch schon fest: 2027 geht’s weiter. Am 3. Juli wird Garanča gemeinsam mit ihren musikalischen Weggefährt:innen erneut den Sommerhimmel zum Klingen bringen. Der Ticketverkauf startet – genau jetzt.

Große Gefühle, große Stimmen, große Premiere
Wer glaubt, ein Ortswechsel wäre schon aufregend genug, hat die Rechnung ohne Puccini gemacht. Denn 2026 bringt nicht nur einen neuen Schauplatz, sondern auch eine echte Sensation: Elīna Garanča singt erstmals „Un bel di, vedremo“ aus Madama Butterfly. Eine Weltpremiere, die Opernherzen höherschlagen lässt – und vermutlich für das eine oder andere verstohlene Taschentuch sorgt.
Unter der Leitung von Maestro Karel Mark Chichon entfaltet sich ein musikalisches Feuerwerk: Sopranistin Hera Hyesang Park, Tenor Angel Romero und Nachwuchstalent Günel Shirinova sorgen gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich für einen Abend, der zwischen Gänsehaut und Standing Ovations pendelt. Und das große Finale? Bleibt geheim. Nur so viel: „Maria“ wird eine Rolle spielen – und zwar nicht irgendeine.
Drei Tage Kultur – und ein bisschen Picknick-Romantik
Das Event wächst. Und zwar nicht nur musikalisch, sondern gleich auf drei Tage. Schon am Donnerstag startet das Programm mit einem eigens kuratierten Themenweg rund um Elīna Garančas Karriere. Fotostrecken, Erlebnisstationen und ganz viel Diva-Flair laden zum Flanieren ein.
Danach wird’s entspannt: Beim Kulturpicknick im Schlosspark trifft musikalischer Nachwuchs auf sommerliche Leichtigkeit. Freier Eintritt, lockere Atmosphäre – und mittendrin Garanča selbst, die sich ganz ungezwungen unter die Gäste mischt. Klassik zum Anfassen, quasi. Nur ohne Dresscode.
ZukunftsStimmen: Die Stars von morgen stehen bereit
Während auf der Hauptbühne Weltstars glänzen, wächst im Hintergrund die nächste Generation heran. Die Initiative „ZukunftsStimmen“ ist längst mehr als ein Geheimtipp – über 88 Bewerbungen aus aller Welt sprechen für sich. Die Gewinnerin 2026: Günel Shirinova, 21 Jahre jung, mit einer Stimme, die offenbar schon jetzt mühelos große Räume füllt. Gemeinsam mit weiteren Finalist:innen wird sie nicht nur beim Kulturpicknick, sondern auch auf der großen Bühne stehen. Ein Sprungbrett, das seinem Namen alle Ehre macht.

Zwischen Backstage und TV-Kamera
Wer noch tiefer eintauchen möchte, darf sich auf ein sehr persönliches Gespräch freuen: Herausgeberin Uschi Pöttler-Fellner hat Elīna Garanča zum Interview getroffen. Ausgestrahlt wird das Ganze in der Sendung „USCHI – Menschen über die man spricht“. Ein Blick hinter die Kulissen, der zeigt: Auch Weltstars haben Herzklopfen – ohne Drama, aber mit viel Gefühl.



